20.07.2008
Militärische Tiefflüge
Wir möchten besonders darauf hinweisen, daß in den letzten Tagen 2 Meldungen durch Piloten der franz. Luftwaffe über gefährliche Begegnungen innerhalb des RTBA's (réseau de transit à basse altitude, militärische Tiefflugkorridoren) erfolgt sind. ein Teil des RTBA's verläuft östlich des Flugplatzes Blois Le Breuil (R 149) und ist auf den ICAO karten ganz deutlich zu erkennen. Die Militärflüge in diesen Korridoren verlaufen nicht nach VMC bzw. VFR Regeln und die Piloten halten keine Kollisionswache. Meiden ie diese Zonen, wenn sie aktiv sind. Wann welcher Teil des RTBA's aktiv sind erfahren Sie täglich, und auch mit 24 Stunden Vorsprung auf folgender Website :
Rubrik NOTAM / AZBA du jour oder AZBA du lendemain
oder bei jeder Flugsicherungsstelle : Bricy Approach, 122,700, wird diese Information haben.
14.06.2008
Der Vollständigkeitshalber geben wir hier auszugsweise das Protokoll zwischen der französischen Luftwaffe und den Segelflugvereinen der Region über die TMA und CTR Class D Lufträume von Orléans-Bricy wieder.
Grundsätzlich hat sich gegenüber die Info vom 01.07.2007 hierunten kaum etwas geändert.
Es wird auf die Funkwache auf der Frequenz 122.700, sowie auf die Definierung und Höhen der Transitstrecken um Chateaudun hingewiesen.
Bitte sorgfältig zur Kenntnis nehmen ... und einhalten !
Einflugbedingungen für Segelfugzeuge in den von Orléans-Bricy kontrollierten Lufträumen.
Allgemeine Bedingungen
Die Kontrolle von Orléans-Bricy übernimmt die Kontrollleistungen des Luftverkehrs in folgenden Lufträumen :
CTR class D von Orléans-Bricy und Charteaudun
TMA class D : 1.1, 1.2, 2, 3, 4, 5.1, 5.2, 6.1, 6.2 7 und 8
Diese Lufträume können H24 aktiviert werden. Der Aktivierungszustand wird durch eine Automatische Ansage auf der Frequenz 122,700 MHz bekannt gegeben. Ferner ist der Aktivierungszustand von folgenden Flugsicherungsstellen bekannt :
CRNA Nord
SIV Seine
AFIS Orléans Saint Denis de l’Hôtel
Wegen Luftverkehrsdichte und/oder wegen unnormalen Bedingungen kann die Kontrolle von Orléans-Bricy Luftverkehrssteueurngsmaßnahmen ergreifen oder, je nach Anfrage, alternative Transitstrecken anbieten. Jedoch schließen diese Maßnahmen nicht aus, daß Segelflieger eine andere Art Durchfluggenehmigung anfordern können (z.B. wenn sie mit einem Transponder ausgerüstet sind). In diesen beiden Fällen finden die hierunten beschriebenen Maßnahmen keine Anwendung.
Wetterbedingungen
Die Sichtflugbedingungen in kontrollierten Lufträumen müssen auch von den Segelflugzeugen angewendet werden :
Sicht min. 5 km
Vertikaler Abstand zu den Wolken : 300 m
Horizontaler abstan zu den Wolken : 1.500 m
Verwendung der Funkgeräte
Im Allgemeinen : Funkkontakt mit Bricy Approach (122,700) ist PFLICHT für den Einflug in den o.g. kontrollierten Lufträumen.
Die Wache auf dieser Frequenz ist ebenfalls Pflicht solange das Segelflugzeug sich in den kontrollierten Lufträumen befindet, damit die Kontroll- Informations- und Alarmdienste in Anspruch genommen werden können.
Darüber hinaus müssen die Piloten jederzeit in der Lage sein, ihre Position und QNH Höhe in Fuß auf Anforderung von Bricy Approach zu melden, damit sie in das Luftverkehrsgeschehen mitintegriert werden können.
Im Falle eines Funkausfalles : Nach Einholung der Durchfluggenehmigung bemüht sich der Pilot die Bedingungen dieser Genehmigung einzuhalten und muß anschließend so schnell wie möglich seinen reduzierten Flugplan durch allen möglichen Mitteln abschließen. Erfolgt der Funkausfall innerhalb der TMA’s, egal ob aktiv oder nicht, so muß der Pilot diesen Luftraum so schnell wir möglich verlassen. Auf keinen Fall dürfen die Lufträume bei einem Funkausfall angeflogen werden.
Verwendung des Transponders
In den Class D CTR’s und TMA Lufträumen von Orléans-Bricy herrscht generell Transponder Pflicht. Jedoch können die Kontrolleure auf eigenem Ermessen den Einflug eines nicht ausgerüsteten Segelflugzeuges genehmigen, wenn die Luftverkehrsumstände es erlauben. In einem solchen Fall muß der Pilot seine Transitanforderung sehr genau beschreiben, seine Strecke auch einhalten und regelmäßig über seine Position berichten.
Einflug in den Lufträumen von Orléans-Bricy
TMA’s und CTR aktiviert
Allgemeinen Bedingungen in TMA und CTR : Egal welche Strecke geflogen wird, müssen die Segelflugzeuge eine Genhemigung von Bricy Approach (122.700) spätestens bei Überschreitung der Luftraumgrenze einholen. Dies erfolgt durch Vorlage eines reduzierten Flugplanes über Funk, der folgende Elemente beinhaltet :
Kennzeichen, Flugzeugtyp, Herkunft, Ziel
Uhrzeit des Einfluges in den Orléans-Bricy Lufträumen
Gewünschte Transitstrecke und Transithöhe
Anzahl der Personen an Bord
Transponder Code
Der reduzierte Flugplan muß beim Verlassen der Lufträume über Funk geschlossen werden, um zu vermeiden, daß Such-und Rettungsdienste eingesetzt werden.
In drigenden Fällen kann von den Bedingungen dieses Protokolls abgewichen werden. Das setzt jedoch eine unmittelbare Mitteilung an die Kontrollstelle voraus.
TMA’s und CTR nicht aktiv : Information über die Re-Aktivierung
Die Orléans-Bricy Lufträume können H24 aktiviert werden. Die Segelflugzeuge, die sich in den nicht-aktiven Lufträumen befinden, müssen regelmäßig (alle 20 Minuten) die automatische Durchsage anhören, um den nicht aktiven Zustand sicherzustellen.
Es wird in diesen Fällen empfohlen, Wache auf der Frequenz 122.700 zu halten, um Informationen über andere Teilnehmer zu empfangen oder mitzuteilen.
Darüber hinaus sind für die Segelflieger folgende Möglichkeiten vorgesehen :
Deaktivierung der TMA Sektoren 1.2 und 5.2 (Nähe von Orléans Saint Denis)
Das allgemeine Verfahren (wie oben beschrieben) wird angewendet. Bei der Deaktivierung befindet sich dann das Flugzeug im Class G Luftraum, jedoch meldet sich der Pilote noch beim Verlassen des nicht mehr benutzten Luftraumes, um die Verfolgung des Zustandes durch die Kontrollstelle zu erleichtern, und hört mindestens alle 20 Minuten die automatische Durchsage auf 122.700 ab, solange er sich noch in dem Luftraum befindet, um über eine eventuelle Re-Aktivierung informiert zu werden. Darüber hinaus soll auch die allgemeine Segelflugfrequenz 129,975 abgehört werden.
Bei einer Reaktivierung der Lufträume, meldet Bricy Approach diese
- Auf 122.700
- Dem AFIS von Orléans Saint Denis oder bei Schließung auf der Luft/Luft Frequenz von Orléans Saint Denis (122,400)
- Wenn nötig telefonisch bei dem Flugverein von Orléans Saint Denis
- Auf der allgemeinen Segelflugfrequenz 129.975
Die Segelflugzeuge, die sich bei einer Re-Aktivierung bereits in den Lufträumen befindet, werden so behandelt, als ob sie bereits eine Genehmigung zum lokalen Flug um Orléans Saint Denis erhalten hätten. Falls nötig können diese Flugzeuge eine Ergänzung der Genehmigung bei Bricy Approach erfragen, Funktion der Absichten.
Definierung der Durchflugstrecken in TMA 7 und 1.1 (Chateaudun)
2 Transitstrecken sind definiert :
Transitstrecke 1 :
direkt über den Militärflugplatz Chateaudun, mit Minimum 3.000 Ft QNH, absenkbar auf 2.000 Ft in Verbindung mit dem herrschenden Luftverkehr
Die Einflugpunkte sind :
Im Norden : Bonneval
Im Süden : Der Wald von Marchenoir
Zwei Meldepunkte sind vorgesehen : Der erste direkt über den Flugplatz Chateaudun, der Zweite ist der IFR Punkt DOMOD (N 47°51‘46“ / E 001°17‘09“)
Transitstrecke 2
Westlich des Flugplatzes Chateaudun it 3000 Ft QNH, absenkbar auf 2.000 Ft in Verbindung mit dem herrschenden Luftverkehr
Die Eckpunkte sind Brou - Arrou - Vendôme
In allen Fällen entscheidet die Kontrollstelle, welche Strecke freigegeben wird.
Die Piloten müssen in der Lage sein, ihre Position mit Bezug auf die Meldepunkte zu melden. Es wird daran erinnert, daß Transit nicht gelich mit Verbleib zu setzen ist : Die Suche nach Aufwinde soll nur dazu dienen, die Transitbedingungen einzuhalten.
Deaktivierung und Re-Aktivierung der TMA Sektoren 1.2, 6.2 und 8
Das allgemeine Verfahren (wie oben beschrieben) wird angewendet. Bei der Deaktivierung befindet sich dann das Flugzeug im Class G Luftraum, jedoch meldet sich der Pilote noch beim Verlassen des nicht mehr benutzten Luftraumes, um die Verfolgung des Zustandes durch die Kontrollstelle zu erleichtern, und hört mindestens alle 20 Minuten die automatische Durchsage auf 122.700 ab, solange er sich noch in dem Luftraum befindet, um über eine eventuelle Re-Aktivierung informiert zu werden. Darüber hinaus soll auch die allgemeine Segelflugfrequenz 129,975 abgehört werden.
Bei einer Reaktivierung der Lufträume, meldet Bricy Approach diese
- Auf 122.700
- Auf der allgemeinen Segelflugfrequenz 129.975
Die Segelflugzeuge, die sich bei einer Re-Aktivierung bereits in den Lufträumen befindet, werden so behandelt, als ob sie bereits eine Genehmigung zum lokalen Flug um Orléans Saint Denis erhalten hätten. Falls nötig können diese Flugzeuge eine Ergänzung der Genehmigung bei Bricy Approach erfragen, Funktion der Absichten.
Sonderfall der Transitstrecken
Auf diesen Transitstrecken ist die permanente Funkwache der Frequenz von Bricy Approach (122.700) unbedingt einzuhalten.

14.06.2008
Zurück auf die letzte Meldung betr. die TMA 15, 15.1 und 15.2.
Hurrah !! Jetzt wissen wir was "temporär" bedeutet : Das ist das Behördliche für "Immer und ewig"
Die Salamitaktik funktionniert also prima.
Zu beachten, wenn man nach Norden fliegt : Fußboden ist 3.000 Ft QNH, eventuell 2.000 jenach Laune von Bricy, und Decke ist FL 55
10.07.2007
Die D Lufträume Paris TMA 15, 15.1 und 15.2 (in grün auf der Kartendarstellung, bzw. in dem Luftraumschnitt) sind temporär für VFR Flüge gesperrt worden, da sich angeblich Reichweitenprobleme mit der Sprechfunkübertragung in diesem Bereich ergeben haben.
Wir werden sehen, was "temporär" bedeutet !
04.07.2007
Für die Elektronik Freaks, immer zahlreicher unter den Segelfliegern, die als Rechner PDA's mit Software wie Strepla, Winpilot oder See You benutzen, empfehlen wir wärmstens, die Frankreich Luftraumdatenbank zu laden, die auf
http://download.planeur.net.free.fr/airspaces/france.txt
zur Verfügung gestellt wird. Sie ist in OpenAir Format, also eine Text Datei, die von diesen Programmen problemlos gelesen werden kann.
Nicht nötig zuzufügen, aber wir machen es trotzdem, daß diese Datenbank kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Entsprechend benutzen Sie diese auf eigenem Risiko und unter eigener Verantwortung : Sie ersetzt nicht die amtliche Flugdokumentation...
... ist aber trotzdem sehr praktisch !..
01.07.2007
Die letzten Hinweise vor dem Start der Saison :
Wir haben den Internet W-LAN am Campingplatz weiter ausgebaut, um den Empfang insbesondere im großen Aufenthaltstraum zu verbessern. Jetzt stehen zwei Netzwerke zur Verfügung :
SSID :
AAVLL auf Kanal 11
AAVLL2 auf Kanal 6
Alle Notebook Besitzer mit Centrino Technologie oder mit zusätzlicher W-LAN Karte können somit direkt im Internet surfen, bzw. E-Mails abrufen, Wetter direkt einholen, und jeden Abend die Flüge in das "Online Contest" hochladen.
Für den Anschluß werden wir eine Pauschale von 20,00 Euro pro Aufenthalt und Computer berechnen.
01.07.2007
Neueste Änderungen um Orléans Bricy
Die neuen Ausgaben der ICAO Karte Frankreich 1/500.000 und der DGAC 1/1.000.000 VFR Dokumentation sind im April erschienen. Gegenüber 2006 ergeben sich folgende Änderungen : Die D-Lufträume um Orléans-Bricy sind nunmehr von S/CTA auf TMA Lufträume umgestuft worden. Entsprechend sind die Segelflugsektoren TMA Sektoren geworden, und heißen jetzt TMA Sektoren 1.2, 5.2, 6.2 und 8. Sektor 1.2 ist neu, interessiert aber vorwiegend die Segelflieger von Orléans - Saint Denis, Sektor 5.2 ist größer geworden, Sektoren 6.2 und 8 sind unverändert. Diese TMA Sektoren sind grundsätzlich D-Lufträume, werden jedoch in G-Lufträume abgestuft, sobald Segelflugzeuge hineinfligen. Hierfür ist der Funkkontakt mit Bricy APP (122.70) obligatorisch.
Erschwerend hinzugekommen ist die Umwandlung der Paris TMA 15 in D Luftraum. Früher war dieser Luftraum als E eingestuft. Jetzt gilt er für VFR Flüge zwischen FL 55 und FL 85 eine Genehmigung bei Seine APP einzuholen, Kontakt auf 121.65. Die französische Luftfahrtbehörde verfügt über große Expertise in Anwendung der Salami Taktik...
Hierunten die entsprechend illustrierte Karte :

Die Spielregeln sind folgende :
Bei den D-Lufträumen ist vor dem Einfliegen eine Erlaubnis von Bricy Approach (122.7), resp. Tours Approach (121.0 oder 118.3) einzuholen. Normalerweise ist ein Durchflug nur möglich, wenn das Flugzeug mit einem Transponder ausgerüstet ist. Die Erfahrung hat im Jahr 2006 gezeigt, daß insbesondere Bricy Approach diese Regelung für Segelflugzeuge eher großzügig auslegt. Hoffentlich bleibt es so.
Bei den TMA Sektoren 1.2, 5.2, 6.2 und 8 (ehemalige Segelflugsektoren) muß auch Bricy Approach angesprochen werden, damit die Abstufung in G-Luftraum erfolgt. Die Abstufung bleibt solange gültig, bis alle Segelflugzeuge ihn verlassen haben. Sammelmeldungen sind nicht erlaubt, da die Kontrolleure immer wissen müssen, wieviele Segelflugzeuge sich in einem Sektor befinden.
Sowohl bei D-Lufträumen als auch bei den abstufbaren TMA Sektoren ist es äußerst wichtig, sich am Ende des Durchfluges abzumelden. Wer das nicht tut, riskiert den Start einer aufwendigen Such- und Rettungsaktion und trägt anschließend die hierfür anfallenden Kosten.
Um die Sache noch deutlicher zu machen, hier noch eine Karte der TMA von Orléans Bricy, diesmal ohne den geographischen Hintergrund :

Dort sind auch die beiden Transit Strecken Richtung Chartres (Norden) eingetragen, die auf Anfrage bei Bricy APP (122.70) für Segelflugzeuge geöffnet werden.

17.01.2004
Es ist noch Zeit, alle unsere Besucher und Mitglieder ein glückliches, gesundes und erfolgreiches 2004 zu wünschen. Auch soll die Flugsaison 2004 uns möglichst mit schönen Wolken, hohe Basen und günstigen Winde helfen, unsere sportlichen Ziele zu erreichen. Vor allem soll die Flugsaison 2004 sicher und unfallfrei bleiben.
Wie angekündigt, ist die Flugsimulator Szene unseres Flugplatzes Blois Le Breuil soeben fertig geworden. Auf den Bildern hier unten können diejenigen, die unseren Flugplatz schon kennen, die Präzision der Arbeit beurteilen.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei Mathieu Bruandet recht herzlich bedanken, der diese Sysiphus Arbeit in 2 Jahre mit viel Geduld realisiert hat.
Die ZIP Datei mit Installationsanweisung können Sie herunterladen, indem Sie auf dem folgenden Hyperlink klicken, oder in unserer Rubrike "Herunterladen"
Die Datei ist ca. 7 MB groß.
Hier unsere erste Slideschau :
Last but not least, in der Rubrike Herunterladen/Kartenmaterial können Sie ab sofort die offizielle VFR Flugplatzkarte (carte VAC) als PDF Datei herunterladen.